Langener Waldsee RS Aero Cup DSCL

RS Aero Challenge – Langen, Germany

15/09/2018 – 16/09/2018

Write-Up

Langener Waldsee RS Aero Challenge – Frankfurt, Germany, 15/16 November,

by Jörn Domres

Hosted by Dreieich Segelclub Langen e.V. 14 RS Aero 7s were entered for a weekend of racing.

Wie im letzten Jahr fand die Veranstaltung bei herrlichem Sommerwetter statt, auch mit wenig Wind um 1-4 kn.

Es wurden drei Wettfahrten am Samstag und eine am Sonntag gefahren, dank dem Wettfahrtleiter Gert Keppler, der sich durch lästige Flautenlöcher nicht darin hindern ließ hier seine Wettfahrten auf das Wasser zu bringen.

Für die Segler brauchte es viel Geduld, ein untrügliches Gespür, wo der Wind als nächstes wieder auftauchen würde. Und auch ein hohes Maß an Frust-Toleranz, wenn mal wieder das halbe Feld an einem vorbeigefahren ist.

Wie immer machten das Marcus Walther und Juliane Barthel am besten, gefolgt von Darius Fekri, ein bekennender Lasersegler, zu Gast bei den Aeros.

Ganz herzlich begrüßten wir zwei neue Regattasegler mit jetzt eigenem Aero, Petra Dege und Phillip Nann.

Eine sehr schöne Veranstaltung, dank der tollen Organisation und der Hilfe vieler Vereinsmitglieder vor Ort.

 4 races, 1 discard
R Sail No. Name Club R1 R2 R3 R4 Ges P
1 GER 1723 Marcus Walther Dreieich Segelclub Langen e. V. 1 1 (2) 2 6 4
2 GER 1903 Juliane Barthel Segler-Club Dümmer e. V. 4 2 1 4 11 7
3 2317 Darius Fekri Dreieich Segelclub Langen e. V. (5) 3 3 1 12 7
4 GER 1524 Holger Techen Dreieich Segelclub Langen e. V. 2 7 (DNF) 3 27 12
5 GER 2037 Stephan Möller Segel-Club Sorpesee Iserlohn e. V. 3 5 5 (11) 24 13
6 1369 Thomas Beneker Weser Yacht Club Bremen e.V. 6 (OCS) 4 5 30 15
7 GER 1909 Jörn Domres Seglerverein Harlebucht e.V. 7 4 (9) 7 27 18
8 GER 2036 Christian Lemmer SC Fischlaken e. V. Essen-Werden 10 6 7 (13) 36 23
9 1961 Henry Lemmer SC Fischlaken e. V. Essen-Werden (9) 9 8 6 32 23
10 GER 1541 Phillip Nann Blankeneser Segel-Club e. V. 8 10 (DNF) 8 41 26
11 GER 2481 Frank Meyer Kanu-Segel-Club Hemer e. V. (13) 8 10 9 40 27
12 GER 2653 Petra Dege Bocholter Yacht Club e. V. (12) 11 6 12 41 29
13 GER 1720 Holger Alix Offenbacher Ruderverein 1874 e. V. 11 (12) 11 10 44 32
14 GER 1528 Simon Sennhenn Dreieich Segelclub Langen e. V. (DNF) (DNC) (DNC) (DNC) 60 45

 

 

 

Die letzten Helden

Hier mein dringender Aufruf an die Aero-Gemeinde, Euch für „Die letzten Helden“ anzumelden.

Fünf sind wir schon!

Wenn wir 10 und mehr Boote an den Start bekommen, bekommen wir einen eigenen Start und eine eigene Wertung. So können wir die Regatta schon für unseren Challenge 2019 mit in die Ranglistenwertung nehmen. Bei zwei Tagen und 6 Läufen, sind das schon mal die ersten 5 Wertungen, die für die Quali zur EM nächstes Jahr gebraucht werden könnten.

Denkt dran Dümmer könnte mangels Wasser ausfallen. Als Ausweichregatta bin ich dabei mit den Holländern in Vinkenveen etwas zu organisieren. Vielleicht geht da ja auch noch was.

2018_Ausschreibung_Letzte-Helden

Meldformular im Netz (Die letzten Helden)

Europameisterschaft in Malcesine 2019

Peter Baton hat mir eine Email geschickt zum Thema EM Gardasee.

Hier der Text.

Ich persönlich würde den 19.8.2019 favorisieren, da dort wenigstens in Bayern, NRW und Badenwürtenberg Ferien sind.

Hi Chrstian, Marcus and Jorn,

With the next RS Aero Worlds in December 2019 in Australia we now have the opportunity to hold a 2nd European Championship in the summer of 2019.
I have been in touch with FV Malcesine, Garda, Italy as Lake Garda is very popular and everyone who has been to the last 2 RS Aerocups there in 2016 & 2017 is keen to return.

I am keen to  keep the date in the school holidays to support the growing Youth numbers we are achieving. We must also have a good gap after the UK Nationals which are 24-28 July 2019.
Garda will be busy in August but FVM are a nicely private centre after we have arrived.

The proposal is a five day championship starting on a Monday (maybe with a lay day and 4 days championship racing). Two good dates are offered by FV Malcesine.

Please can you advise as to any preference on the 2 dates for the RS Aero sailors in your country?
They are; 5 days starting either Monday 19th or 26th August.

Is it effected by summer break ending?


Rgds,
Peter

Peter Barton
RS Aero Class Association Manager
w: www.rsaerosailing.org
fb: www.facebook.com/groups/rsaeroclass
e:  peter.barton@rsaerosailing.org
t:   0044 7912 101590

Race 3

Tag 2/ race 3

fleet blue (Quali)

Datum  Dienstag, 07.08.2018
Ort: Weymouth-Bay / England
Windmessungen 6 kn –  260° auf 9 kn aus 250°
Beobachtungen: 75% Bewölkung , 19 °, leicht auflockernd
Wasserzeit/Tag 08:00
Segelzeit 48:18
Strategie outerloop . Linke Seite bevorteilt. Start am Pin End, dann über Links aufkreuzen.
Start Startroutinen eingehalten. Startposition nicht gut gefunden. Zu wenig Platz nach Lee. Losfahren zu zögerlich, wegen Blackflag.
Nachstartphase Schnell im Abwind der beiden in Lee Gestarteten. Durch zwei kurze Wende bis unter das Feld. Eigendlich gut, aber Jens will nicht ducken, so muss ich hinter ihn wenden und ihn erst laufen lassen bis ich freine Wind habe.
1. Kreuz 1965 m durchschnittlicher sWw 46-51°, VMG 4,4 kn, Heel 5-11°, gute 1.Kreuz mit nur zwei Schlägen und Lift.
1. LuvT-Annäherung unproblematisch mit freiem Wind 90 m vor dem Fass auf Layline. Etwas bergab.
1. LuvT-Rundung auch ohne Probleme, kann den Innenlieger an der Tonne überlaufen.
1. Reach 851 m. Guter Heel und Speed, AVG 6,6. kein Gewinn – kein Verlust
1. ReachT-Rundung prima kann GBR 2224 mit Innenrecht reinziehen.
1. Downwind 1318 m VMG 5,3 Guter Bootspeed, teilweilse über 6,5 kn. kann 3 Plätze gutmachen. Leider ist der Downwind mit 5er voll, sodaß ich mich erst spät vor dem Gate für die rechte Seite entscheide.
1.LeeT-Rundung Sehr gute Rundung, komme mit etwa 10 m mehr Höhe über zwei Vorläufern raus.
2. Kreuz Strategie: Im Outerloop ist die rechte Seite bevorteilt. 1688 m VMG 4,4 kn. Super Kreuz auf den Streckern durchschnittlicher Winkel 76°!
2. Lt-Annäherung Der Wind dreht am Ende der Kreuz 10 ° nach links. Daher Überhöhe auf der Layline
2. Rundung frei von den anderen, mit Luvbogen.
2. Downwind 1356 m VMG 5,7. wieder mit ordendlichem Leebogen zur Tonne.
Annäherung Rt(5) Ziehmlich voll bei der Annäherung. Um kein Risiko zu gehen halte ich mich frei von ein paar Innenliegern.
Rundung Rt(5)
muss einen Innenlieger rein lassen, komme dann aber gut nach Luv über das Feld.
Reach ins Ziel 169 m AVG 7kn. kurz vor dem Ziel kann ich noch einen, der in Lee in der Abdeckung hängt einholen. Einen zweiten auf der Ziellinie leider nicht.
Ergebnis 36 in dem gestarteten Fleet, Rang 11 im silver Fleet
Bewertung Schlechter Start und bescheidene Nachstartphase bescheren mir an der ersten Luvtonne den vorletzen Platz. Zwei saubere Downwind und eine Top-2. Kreuz retten eine erträgliche 36. Heel war besser als bisher.

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Race 2

Tag 1/ race 2

fleet blue

Datum  Montag, 06.08.2018
Ort: Weymouth-Bay / England
Windmessungen 6 kn –  240° rückdrehend auf 220° 7kn
Beobachtungen: strahlend blauer Himmel , 25 °, alte Welle, die nicht zum Wind passt
Wasserzeit/Tag 03:45
Segelzeit 58:54
Strategie outerloop . Linke Seite bevorteilt. Start am Pin End, dann über Links aufkreuzen.
Start Startroutinen eingehalten. Startposition gut gefunden und gehalten. Überlaufen bei Startschuss, weil zu wenig Speed im Boot. Freier Wind mit Leedurchbruch
Nachstartphase sehr schnell im freien Wind mit Lift. Eigendlich guter Schlag, hätte drauf bleiben sollen.
1. Kreuz 2216 m durchschnittlicher sWw 54°, VMG 4,2 kn, Heel 15-25°,
1. LuvT-Annäherung Konnte nicht bis Layline auf dem Lift bleiben, weil drei mit Wind von rechts kamen. USA 2658 unterwendet, dann selbst unterwendet von GBR 2542. nächste Wende wieder auf Streckbug, muss aber GBR 2270/NED1841 ducken. Guter Lift bis Layline. Mit freiem Wind aber Kackwende auf Layline (284m vor Fass). Trotz Luvbogen und ordendlich Überhöhe setzen sich noch zwei über mich auf die Layline? Wieder ium Abwind, an der Tonne kommt USA 2658 vor durch noch höher.
1. LuvT-Rundung Ok. Versuche den Leedurchbruch, USA 2658 fängt aber hier schon an Zweikämpfe zu machen.
1. Reach 832 m. Werde USA 2658 nur mit zu viel Höhe los. Sie nervt und wir verlieren beide Plätze.
1. ReachT-Rundung ganz ok, viel falsch zu machen gab es ja nicht. 11 s hinter USA 2658
1. Downwind 1276 m mit VMG 4,3. Läuft mal wieder gut bergab. USA turnt vor mir rum anstatt zu segeln, da ich schneller bin und sie mir einfach den Weg vesperrt? Ein langer Leebogen verleitet sie dazu sich mit anderen anzulegen. Wir sehen uns 200 m vor dem Gate wieder. Halte auf die rechte Gate Seite. Sie versucht sich mit Überlappung reinzudrängeln und fährt mir hinter rechts ins Boot, dann ohne zu kringeln links durchs Gate.
1.LeeT-Rundung Sehr gut im Gate rechts. Kann NL2309 der von der linken Gate-Seite kommt noch innen überholen.
2. Kreuz Strategie: Linke Seite bevorteilt. Über Links aufkreuzen möglichst mit freiem Wind. Erst oben an der Tonne auf Layline. Der Plan ging auch gut auf. Keine Taktik nötig mangels Gegner auf der linken Seite. 1879m VMG 4,2
2. Lt-Annäherung sehr gut, zwischen den Downwindern durch 38 m vor dem Fass auf die Layline.
2. Rundung gute Rundung 5 s hinter Oma
2. Downwind 1291 m VMG 4,1. wieder mit ordendlichem Leebogen zur Tonne.
Annäherung Rt(5) Bin mit Vorsprung vor Oma, die wohl Hudel hatte, daher lasse ich das Spitzenfeld der 9er, mit GER 1723, an der Tonne rein.
Reach ins Ziel 332 m AVG 4,4. im Abwind der 9er in Luv
Ergebnis 41 in dem gestarteten Fleet, Rang 17 im silver Fleet
Bewertung Größtes Manko ist das Boot mit zuviel Heel zu fahren. Grade muss das Ding

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Race 1

Termin: 06.08.2018

Tag 1/ race 1

fleet blue

Datum  Montag, 06.08.2018
Ort: Weymouth-Bay / England
Windmessungen 6 kn –  270° rückdrehend auf 240
Beobachtungen: strahlend blauer Himmel mit ein paar Höhenwolken, 25 °, alte Welle, die nicht zum Wind passt
Wasserzeit/Tag 01:00 bis Start
Segelzeit 35:06
Strategie outerloop mit Luvtonne rechts vom Startschiff. Keine Seite bevorteilt. Start in Lee vom Pulk am Startschiff, dann über die Mitte aufkreuzen.
Start Startroutinen eingehalten. Startposition gut gefunden und gehalten. Überlaufen bei Startschuss, weil zu wenig Speed im Boot.
Nachstartphase sehr schnell im Abwind und in zweiter Reihe, unnötiger zweiter Schlag nach backbord.
1. Kreuz 1436 m durchschnittlicher sWw 52°, VMG 4,3 kn, Heel 13-20°,
1. LuvT-Annäherung Konzeptlos! erst unterwendet und hochgeluvt – dann kopflos bergabfahrend – um sich im Feld auf der Layline hinter einem Dutzend Booten einzuorden. Hier habe ich am meisten Plätze verloren.
1. LuvT-Rundung mit Überhöhe und 25° Heel – ohne Hängen und Speed . Grausig!
1. Reach ich mache eine schöne Spazierfahrt zur nächsten Tonne. Anscheinend mit allem zufrieden, versuche ich nix. 485 m AVG 5,5 kn
1. ReachT-Rundung ganz ok, viel falsch zu machen gab es ja nicht.
1. Downwind 713 m mit VMG 4,1. Auf dem Downwind guter Bootspeed gegenüber den Gegnern.
1.LeeT-Rundung Sehr gut im Gate links.
2. Kreuz Strategie: Linke Seite bevorteilt. Wind dreht nach links also zuerst nach links. Tatsächlich guter Lift auf der Seite. 1132 m – VMG 4,0
2. Lt-Annäherung ca. 100 m in Lee der Tonne mußte ich die Boote auf dem Downwind kreuzen , um auf die Layline zu kommen. Leider kamen auch die aus dem yellow Fleet, die einen Innerloop gefahren waren. So war die Annäherung sehr langsam. Dann
Dreher nach Links, bei Wende auf Layline. Tonne liegt nicht an, also zwei Wenden mehr mit Bergabfahrten, um zu ducken.
2. Rundung gute Rundung
2. Downwind ca. 5 Sek aufgeholt auf GBR 1582. 681 m VMG 4,4
Annäherung Rt(5) gute Taktik mit Innenrecht vor GBR 1582. Gute Tonnenrundung.
Reach ins Ziel 157 m AVG 5,5
Ergebnis 42 in dem gestarteten Fleet, Rang 17 im silver Fleet
Bewertung Es ist kein Grund nachlässig zu segeln und nur so mitzufahren, weil einem die Windstärke nicht liegt und andere mit weniger Kilo und Jahren auf der Uhr, besser bei den Bedingungen segeln . Gute Tonnenrundungen werten die schlechte Segelleistung nicht auf. Die Strategie in der Mitte aufzukreuzen ging in dem großen Feld nicht auf. Hier braucht es mehr Blick nach draußen. Taktik spielt hier eine größere Rolle als Strategie.

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Ergebnisse WM Weymouth

Ergebnisse auf Sailwave

Rangliste auf Manage2Sail

Team Germany:  Mit einem phantastischen 14 Platz im Goldfleet hat es Juliane Barthel geschafft Lady-World-Champion 2018 im 7er Fleet zu werden.

2.0 (21.0) 12.0 8.0 9.0 7.0 5.0 5.0 (DNC [53.0]) 18.0 12.0 27.0

Herzlichen Glückwunsch Juliane. Das war klasse!

Jens Röhrßen qualifiziert sich mit excellenter Segeltechnik für das Gold Finale und erreicht dort einen 42 Platz.

24.0 10.0 22.0 10.0 26.0 10.0 (BFD [53.0]) 21.0 (39.0) 30.0 32.0 36.0

Dirk Gramkow zeigte eine gute, konzentrierte Leistung auf der Bahn. Er erreicht in dem Silver Fleet einen tollen 11 Platz. (Gesamt 63)

16.0 (18.0) 6.0 15.0 4.0 10.0 6.0 13.0 4.0 6.0 12.0 (DNC [53.0])

Peter Haupt konnte leider zwei Wettfahrten nicht mitfahren, weil ihm die Pinne gebrochen war. Dennoch insgesamt mit Platz 27 im Silver Fleet eine Super Leistung. Gesamt (79)

11.0 12.0 22.0 19.0 22.0 3.0 (DNC [29.0]) DNC [29.0] 17.0 10.0 28.0 (DNC

Marcus Walther ist dieses Mal im 9er Feld mitgefahren. Bei dem starken Wind hatte er es schwer. Insgesamt Rang 11 von 42.

20.0 8.0 9.0 9.0 (RET [44.0]) 13.0 13.0 18.0 5.0 13.0 11.0 (DNC [44.0])

Meine Erwartungen an die Weltmeisterschaft wurden übertroffen. Ein geniales, phantastisches Event, hier im Stützpunkt der National Sailing Akademie Uk.

Meine persönlichen Traumziele aus meinem Trainingsplan von Oktober 2017 habe ich erreicht, ich hatte das Glück 4 Starkwindtage im Kanal erleben zu dürfen. Mein Wind, spült mich im Silver Fleet immer weiter nach vorn bis auf Platz 6. Also Platz 58 insgesamt.  11 on 28 Masters (Ü55) , die  im 7er Fleet(104) angetreten waren.

(17.0) 17.0 11.0 5.0 3.0 10.0 2.0 6.0 9.0 8.0 4.0 (DNC [53.0])

Im letzten Rennen (DNC) heute bei 35+ Wind haben im Silver Fleet nur 15 teilgenommen, der Rest ist vorsichtshalber mal drin geblieben. 2 haben das Rennen beenden können, bevor die Regattaleitung ein Einsehen hatte und das Rennen abgebrochen hat. Meiner einer war grade nach 3 Nosedives an dem Leegate angekommen. Wahnsinn 35 kn mit dem aero!!!!

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Tag 3 WM Weymouth

Heute war die Kondition entscheidend. Schon beim Rausfahren (5sm downwind) merkte ich deutlich die Tage zuvor. Es wollte irgendwie nicht so recht anlaufen. Bei 12 kn Wind aus 220° machte ich vorsichtshalber mal 8 Halsen, um wieder reinzukommen. Vor dem Start eine kurze Kreuz dann spielten die Oberschenkel langsam wieder mit. Am Anfang tuts halt weh…

….Anlaufschmerz

Der Start vom ersten Race verlief mäßig. In taktisch ungünstiger Position (zu viele Jugendliche Engländer als Nachbarn) verlief die Nachstartphase bescheiden. Bald war ich in zweiter Reihe, fand aber noch die Lücke nach rechts auf den Streckbug. Ansonsten verlief alles unerwartet planmäßig. Mit guter Höhe und den Lifts auf der besseren rechten Seite konnte ich noch eine 36 ziehen.

Race 2 war bisher das spannenste und hatte bei weitem den Größten Vergnügungsfaktor. 15+ kn, die ersten Wellen stellten sich ein und es gab geile Downwindsurfs. Am Startschiff sofort rechts raus war wieder gut. Als 5. Boot in der Nachstartphase mein bisher bester Start. Eine 29.

Race 3 20 kn +. Jetzt richtig Welle gegenan. Start am Startschiff in Lee von den Reindränglern mit gut Platz nach Lee. In der Nachstartphase volle Höhe kneifen bis die Jungs keinen Bock mehr hatte und nach 20 Sek wegwendeten. Da war das Loch nach rechts. Ein Lift bis zur Layline hart zu segeln mit den hohen Wellen, aber U-20 an dieser Stelle. In der Wende die Schot nicht freibekommen und ab in den Kanal. Auch nicht aufs Schwert, der Fuß hing in Schot und Ausreitgurt fest. Ok, wenn der Kahn ganz umgedreht ist kommt man eh am schnellsten wieder drauf.  Leider ist dann auch noch der Kicker voll dicht und der Baum kommt von Luv. Bumms, hat mich aero-tic quasi wie beim Golf, am Schädel von Bord gehauen. Gut –  einmal durchtauchen, andere Seite aufrichten, und wieder reinziehn.  Da fehlte mir doch ein wenig der Sauerstoff. Scheiße kalt der Kanal. Es gibt einen Segelgott! Die drei die zuletzt an mir vorbei gefahren sind, als ich baden war, flogen auf dem Downwind in den Teich. Naja, ich konnte noch 5 wieder einfangen.  32

Mensch, das war ein geiler Segeltag. Platt wie tausend Mann, aber glücklich…

Nun bin ich im Silber-Fleet. Insgeamt verbessert auf 66 und bei den Masters 15 . Morgen starte ich als 14. im Silber-Fleet in die letzten 5 Races. 10 Punkte nach oben und 10 nach unten. Mal sehen was noch geht. Hoffentlich halten die Oberschenkel.

 

Tag 2 WM Weymouth

Der zweite Tag fing mit einem mulmigen Gefühl an. Es sollte Wind kommen, aber wir liefen gegen 10:30 bei 3-4 kn Wind aus. Da war schon mal die erste Stunde bis zum Startschiff rum.

Aber kaum ging AP runter drehte der Wind auf 220° und blies mit guten 10 kn. Aha, scheinbar doch mein Wind heute. Aber das erste Start war mal ganz daneben. Am Pin raus war die Idee. Überlaufen von drei jugendlichen Briten, die mir mal ordendlich Abwind verpassten, als die erste Lücke zum Wenden da war kam mir Jens vor die Flinte, der aber mit Teamspirit bei einer WM nix zu tun hatte. Also drunter wenden und Jens drüber laufen lassen. Spielchen im eigenen Team, da halt ich nix von. So war ich dann an der Luvtonne Vorletzter!

Aber der Wind nahm merklich zu, auf den beiden Downwinds im Outerloop und der zwischenliegenden Kreuz konnte ich noch 15 Boot einholen. Immerhin 36 im Ziel.

Der zweite Lauf war bisher mein bester, knall geiler Start am Startboot, und die Lücke nach rechts perfekt getroffen. Dann hängen bis der Arzt kommt bei 15+ Wind. Eine für mich stolz erkämpfter und bis ins Ziel verteidigter 26.

Nun begann das Dielemma, Startverschiebung wegen Bahnverlegung um 30° nach recht. Zuvor mußten aber noch die gestarteten 9er durch das Gate und das gelbe 7er Fleet in den Innerloop.

Dann Startabruch, wegen Winddreher, dann Recall ein paar zu viele über der Linie. Nun Pause bis die Bahn erneut verlegt war. Der nächste Start ging in die Hose, weil die Startlinie kaum mit Amwind hochzufahren war. 90 min Gedöns, wo keiner was zu kann. Aber die Sonne war weg, mein Wasser ausgelaufen, und ich war müde und fröstelte so vor mich hin.

Das Dritte Race war aber genau so gut und spannend wie das zweite und endete mit einer 28

Nun bin ich wieder im Soll. Gesamt 69 und 17 bei den Masters.

Tag 1 WM Weymouth

Termin: 06.08.2018

Die ersten beiden Races der Quali verliefen bei 6-8 kn aus SW und herrlichem Sonnenschein eher mäßig. Aber eben bei der Windstärke erwartungsgemäß.

In dem Großen Feld, es sind über 200 aero auf der Bahn, geht einfach nichts durch die Mitte. Selbst wenn die linke Seite klar im Vorteil ist, darf man nicht zu früh durch die Mitte auf die Layline wechseln. Da parkt man regelrecht ein. Direkt an der Tonne rein ist bei der Anzahl Booten zu viel Risiko, ein kleiner Fehler und es fahren mal eben 20 Boote vorbei.

Insgesamt zusammen gerechnet aus beiden Fleets, 83 von 103 und 23 bei den Masters. Also noch Luft zum Saisonziel, 20 bei den Masters.

Also für morgen, nach Video-Analyse, besser auf Streck und Holebug achten und mehr Risiko über links an der Tonne bzw. wenn über rechts, die letzten Schläge nicht zu dicht in die Mitte ziehen.

Video gibt es erst nach der WM, das hier noch zu editieren abends , dafür fehlen mir die Körner.